Rückblicke Oktober – Dezember 2022 und Ausblicke

 

Den Monat Oktober begannen wir gleich mit unserem Herbstfest. Dazu hatten wir uns „Ecki“ aus Zerbst eingeladen. Leider konnten wir die Veranstaltung nicht alle gemeinsam im Speiseraum genießen. Auch in den letzten Monaten waren unsere Heimbewohner überwiegend auf ihrem Wohnbereich. Die Übertragung von Infektionen wollten wir damit weitgehend vermeiden. Es gelang jedoch nur bedingt. In den Herbstmonaten hatten wir doch wieder Infektionen. Das Herbstfest wurde aus diesem Grund auf der unteren und oberen Etage gestaltet. „Ecki“ hatte dafür alte schwungvolle Schlager aber auch Lieder zum mitsingen und Schunkeln ausgesucht. Unsere Heimbewohner hatten auch die Möglichkeit in der „großen“ Runde Kaffee zu trinken. Da schmeckt es nochmal so gut, auf jeden Fall besser, als jeder in seinem Zimmer. Mitte Oktober gestaltet jeder Wohnbereich wieder die Herbstwoche. Es drehte sich alles um den Herbst, seine Früchte -im Garten oder der freien Natur-, Tätigkeiten die im Herbst erledigt werden und um kulinarische Genüsse. Äpfel und Säfte wurden verkostet und natürlich ein  Apfelkuchen gebacken.

 

Im November waren unsere Aktivitäten wieder eingeschränkt. Einige Infektionen bremsten uns aus. Bewohner die nicht betroffen waren, trafen sich in lockerer Runde, mit Abstand und immer dem Hinweis „Maske tragen“.

Doch der Dezember brachte etwas Entspannung. Die „normale“ Gruppenarbeit konnte wieder aufgenommen werden. Es wurde gebastelt und für die Adventszeit dekoriert. Wir konnten Plätzchen backen und diese weihnachtlichen Düfte zogen durchs Haus. Unsere Bewohner hatten auch wieder die Möglichkeit sich zum Gottesdienst zu treffen. Die Mittag- und Kaffeemahlzeit konnte wieder in der Gemeinschaft auf jedem Wohnbereich eingenommen werden. Zu den Angebotsrunden am Vor- und Nachmittag trafen sich die Heimbewohner wieder. So wurde gerätselt, gespielt und gesungen und somit weihnachtliche Stimmung verbreitet. Der Dezember war in Deutschland von vielen Infektionen geprägt. Das verschonte auch uns nicht. Das spürten wir an unserm Weihnachtstag. Unsere Weihnachtsfrau musste die Geschenke alleine verteilen, selbst Engel fallen aus. Am Vormittag trafen sich die Bewohner in weihnachtlicher Atmosphäre und empfingen die Weihnachtsfrau und ihre kleinen Geschenke. Unsere Küchenfrauen hatten für diesen Tag das Weihnachtsessen bereitet. Es gab Entenbrust und Grünkohl mit Kartoffelklößen. Am Nachmittag trafen sich die Bewohner einer Etage zum gemeinsamen Kaffeetrinken. Es gab für jeden einen bunten Teller. Im Anschluss sollte ein Programm erklingen, doch leider waren die Darsteller krank. So gestalteten wir unseren Nachmittag allein. Es wurden Weihnachtslieder gesungen, kleine Geschichten gelesen und kleine Gedichte rezitiert.

Den Tag vor Heiligabend wurde ebenfalls in gemeinsamer weihnachtlicher Atmosphäre verbracht. Es wurde auf dem Wohnbereich nochmals gemütlich Kaffee getrunken, mit Stollen und Lebkuchen, Lieder gesungen und auf dem Table Care „Der Nußknacker“ angesehen und angehört.

 

Mit ganz schnellen Schritten, Aufregung aber auch Routine, gemeinsames Handeln und Einsatzbereitschaft haben wir das Jahr gemeistert. Wir wünschen uns für das neue Jahr Frieden, Gesundheit und das uns die Hoffnung immer begleitet.